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Mittwoch, 08. September 2010

Endlich soll der erste Sieg her

Mit Öschelbronn hat der TuS noch eine Rechnung offen

1. Bundesliga Süd, Männer: Bei fünf ausstehenden Spielen und sechs Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz ist theoretisch für den TuS Frammersbach noch alles möglich. Doch ein Blick auf das Restprogramm des Aufsteigers lässt die Hoffungen auf den Klassenerhalt in der ersten Bundesliga Süd schwinden. Ein Sieg gegen MTV Rosenheim (4. Platz), TV Stammheim (3. Platz) oder TV Vaihingen/Enz (2. Platz) ist unwahrscheinlich. Daher liegt das Hauptaugenmerk der Spessarter auf den zwei kommenden Spielen. Endlich soll der erste Saisonsieg eingefahren werden.
Samstag 16 Uhr: TuS Frammersbach (0:18 Punkte, Platz 8) – TV Öschelbronn (2:18 Punkte, Platz 7). – „Wir werden alles daran setzen um uns mit einem Achtungserfolg bei den zahlreichen Frammersbachern Zuschauern zu bedanken. Vom Zuschauerschnitt her sind wir auf jeden Fall erstklassig“, freut sich Spielertrainer Jochen Inderwies auf die Partie gegen den Tabellenvorletzten. Schließlich hat der TuS mit den Badenern auch eine Rechnung offen: Das Hinspiel entschied sich in der Satzverlängerung des entscheidenden neunten Satz zu Gunsten des TV Öschelbronn. „Das war sicher unser bestes Saisonspiel, leider fehlte uns da wie so oft dieses Jahr das nötige Quentchen Glück und die Erfahrung“, erinnert sich Inderwies. Sein Team führte bereits mit 4:1 Sätzen, brachte dann den Gegner in zwei schwachen Sätzen wieder ins Spiel. Beim Stand von 4:3 entwickelte sich ein dramatischer Faustballfight auf hohem Niveau. Wer weiß, vielleicht hätte ein Sieg dem Saisonverlauf des Aufsteigers eine andere Wendung gegeben. „Wir wollen auf keinen Fall mit null Punkten absteigen. Am Samstag haben wir die Gelegenheit das zu ändern. Öschelbronn ist spielerisch auf unserem Niveau“, erwartet Inderwies ein enges Spiel. Die Gäste verfügen über drei gleichwertige Angreifer, die viel mit Sprungaufschlägen operieren. Als einziges Team der Liga – außer Frammersbach – hat auch Öschelbronn keinen A-Nationalspieler im Team. Ein entscheidender Faktor für das Spiel der Spessarter wird sein, wie Inderwies und Motschmann mit ihren Aufschlägen den Gegner unter Druck setzen können. In der Abwehr muss Inderwies auf die beiden Youngster Felix Geiger und Moritz Friedel verzichten. Beide sind am Wochenende beim Jugend 18 Bayernauswahllehrgang in Veitsbronn. „Sie werden aber auch noch ihren ersten Erstligaeinsatz in einem der restlichen Spiele bekommen“, verspricht Inderwies. Geiger und Friedel haben sich trotz ihrer Reservistenrolle sehr gut ins Team integriert und sollen langsam an den Bundesligafaustball herangeführt werden.

23.07.2010 - Faustball